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Der Krieg, die Frauen und unsere Handys - Thérèse Mema Mapenzi zu Gast im Kloster Frenswegen

Thérèse Mema Mapenzi ist Trauma-Therapeutin und arbeitet im Osten der Demokratischen Republik Kongo, wo seit 1996 ein blutiger Bürgerkrieg herrscht, mit dramatischen Folgen für die dort lebenden Menschen.
Einer der Gründe für den Krieg sind die reichen Bodenschätze im Kongo. Für die Bewaffneten ist der Konflikt ein Millionengeschäft. „Die Rebellen vergewaltigen und töten, um die Coltan-Minen zu erobern“, kritisiert Thérèse Mema, die sich seit vielen Jahren in Traumazentren dafür einsetzt, dass die Opfer dieses Konflikts begleitet werden, um mit den psychischen und körperlichen Folgen fertig zu werden. „Wenn wir sehen, wie Menschen, denen wir helfen, sich positiv entwickeln, dann gibt das Kraft, mit unserer Arbeit weiterzumachen.“
Das Hilfswerk MISSIO unterstützt Thérèse Mema bei dieser wichtigen Arbeit.

Am Donnerstag, den 05.12.19 wird Thérèse Mema um 19.00 Uhr im Kloster Frenswegen (Klosterstraße 9, 48527 Nordhorn) von der Situation im Kongo und ihrer Arbeit berichten.

Weitere Informationen zu Thérèse Mema und ihrer Arbeit finden sich hier:

Fr, 22. November 2019

Themen: Weltkirche | Veranstaltungen
Abteilung: Seelsorge

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