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Artikel im Detail

Einführung des neuen Lektionars zum 1. Advent 2018

Am 1. Advent wird der erste Band der neuen Lektionare für die Sonn- und Festtage eingeführt. Weitere Bände werden im Laufe der kommenden Jahre folgen. Damit findet die 2016 erschienene revidierte Einheitsübersetzung der Bibel nach und nach auch Eingang in die liturgischen Bücher. Die Auswahl der Bibeltexte, die im Gottesdienst gelesen werden, bleibt dabei unverändert.

Neuere Einsichten der Bibelwissenschaft und Veränderungen im Sprachbewusstsein sollen durch die überarbeitete Übersetzung Berücksichtigung finden und möglichst nah an den biblischen Urtext heranführen. Das wird neue, manchmal auch ungewohnte „Klänge“ in die Wortverkündigung der Gottesdienste bringen.

Sicherlich wird auch die bisherige Übersetzung noch längere Zeit in der Liturgie begegnen, die etwa auch im „Gotteslob“ Verwendung findet. Dieses Nebeneinander verschiedener Übersetzungsvarianten sollte als Chance verstanden werden, bewusster wahrzunehmen, wie das Wort Gottes immer in vielstimmigen „Übersetzungen“ anspricht.

Ausführlichere Informationen zu den neuen Lektionaren stellen sowohl das Katholische Bibelwerk als auch das Deutsche Liturgische Institut zur Verfügung.

Zur Einführung des neuen Buchs in den Gemeinden schlägt die Liturgische Kommission des Bistums Osnabrück für die Gottesdienste am Ersten Advent ein eigenes liturgisches Modell vor. Dieses finden Sie hier als Datei zum Herunterladen.

Weitere Praxistipps zum neuen Lektionar finden Sie hier.

Mo, 05. November 2018

Themen: Liturgie
Abteilung: Bistumsleitung

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