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Artikel im Detail

Neue Lektionare

Am 1. Advent wurde der erste Band der neuen Lektionare für die Sonn- und Festtage eingeführt. Weitere Bände werden im Laufe der kommenden Jahre folgen. Damit findet die 2016 erschienene revidierte Einheitsübersetzung der Bibel nach und nach auch Eingang in die liturgischen Bücher. Die Auswahl der Bibeltexte, die im Gottesdienst gelesen werden, bleibt dabei unverändert.

Neuere Einsichten der Bibelwissenschaft und Veränderungen im Sprachbewusstsein sollen durch die überarbeitete Übersetzung Berücksichtigung finden und möglichst nah an den biblischen Urtext heranführen. Das wird neue, manchmal auch ungewohnte „Klänge“ in die Wortverkündigung der Gottesdienste bringen.

Sicherlich wird auch die bisherige Übersetzung noch längere Zeit in der Liturgie begegnen, die etwa auch im „Gotteslob“ Verwendung findet. Dieses Nebeneinander verschiedener Übersetzungsvarianten sollte als Chance verstanden werden, bewusster wahrzunehmen, wie das Wort Gottes immer in vielstimmigen „Übersetzungen“ anspricht.

Ausführlichere Informationen zur revidierten Einheitsübersetzung finden Sie auf der Homepage des Katholischen Bibelwerkes und zu den neuen Lektionaren auf der Homepage des Deutschen Litugischen Instituts (Suchwort "Lektionare")

Weitere Praxistipps zum neuen Lektionar finden Sie hier.

Und hier gibt es einen lesenswerten Artikel zum neuen Lektionar in der Zeitschrift Gottesdienst der Liturgischen Institute Deutschlands, Österreichs und der Schweiz.

Mo, 17. Juni 2019

Themen: Liturgie | Bibel | Gottesdienst
Abteilung: Bistumsleitung

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