Artikel im Detail

Der Sendungskurs 2015 stellt sich vor

Sechs Frauen und einen Mann hat Bischof Franz-Josef Bode am Sonntag, 20. September, als Pastoral- und Gemeindereferenten in den Bistumsdienst gesandt. Der feierliche Gottesdienst fand im Osnabrücker Dom statt. Hier stellt der Sendungskurs 2015 sich vor:

Melanie Buchwald (Bild: privat)
Melanie Buchwald (Bild: privat)
Melanie Buchwald, Pastoralreferentin
Heimatgemeinde: St. Johannes, Niederlangen-Siedlung
Einsatzgemeinde: St. Antonius, Papenburg

An meinem Job gefällt mir, …
... dass ich mit so vielen unterschiedlichen Menschen in Kontakt komme.

Heute für die Kirche arbeiten – warum? Welche Erfahrungen haben Dich bestärkt?
Die Erfahrungen, die ich mit und in der Weltkirche gemacht habe. Ich arbeite für die Kirche, weil ich nur etwas verändern kann, wenn ich mitmache.

Und wenn‘s mal nicht gut läuft? Was ist dein Rezept gegen schlechte Laune? Sport.

Maria Freitag (Bild: privat)
Maria Freitag (Bild: privat)
Maria Freitag, Gemeindereferentin
Heimatgemeinde: St. Nikolaus, Rhede
Einsatzgemeinde: Pfarreiengemeinschaft St.Vitus, Dörpen/St. Antonius, Dersum-Neudersum/St. Petrus in Ketten, Heede

An meinem Job gefällt mir, ...
... dass ich das, was ich früher als Ehrenamtliche in meiner Freizeit gemacht habe, den ganzen Tag machen darf. Außerdem ist kein Tag wie der andere. Durch die vielen Menschen und die unterschiedlichen Aufgaben wird es nie langweilig.

Heute für die Kirche arbeiten – warum? Welche Erfahrungen haben Dich bestärkt?
Ich habe gute Erfahrungen in meiner Heimatgemeinde gemacht. Meine ehrenamtliche Mitarbeit in der Kirchengemeinde hat mir viel Freude bereitet und meine Begeisterung für diesen Beruf geweckt. Ein Beruf, der für mich nicht nur ein Job ist, sondern widerspiegelt wie ich mein Leben gestalten möchte. Ein Leben, in dem es um mehr geht, als nur Geld zu verdienen. Ich wusste einfach, dass dies der richtige Weg ist. Es war eine tiefe Gewissheit, verbunden mit Vertrauen und Sicherheit gegenüber Gott. Die Arbeit mit Menschen, die alle an dasselbe glauben wie ich, bestärkt mich ungemein. Mein Glaube gibt mir Kraft und Sicherheit und gibt meinem Leben einen Sinn.

Und wenn’s mal nicht gut läuft? Was ist dein Rezept gegen schlechte Laune?
Nicht aufregen und nicht jammern, denn das bringt gar nichts. Mein Mittel, um schlechte Laune zu vertreiben, ist Gitarre zu spielen. Wenn ich spiele, verfliegt der Ärger wie von selbst.

Christiane Höving (Bild: privat)
Christiane Höving (Bild: privat)
Christiane Höving, Gemeindereferentin
Heimatgemeinde: St. Johannes der Täufer, Spelle
Einsatzgemeinde: Pfarreiengemeinschaft St. Nikolaus, Ankum/Mariä Himmelfahrt, Eggermühlen/Herz-Jesu, Kettenkamp

An meinem Job gefällt mir, ...
... dass er nicht irgendein "Job", sondern viel mehr ist: sich mit den Menschen in den Gemeinden auf den Weg zu machen, Gott im Leben zu entdecken, gemeinsam im Glauben wachsen zu können und uns darin gegenseitig zu stärken – im konkreten Alltag mit allen seinen Herausforderungen.

Heute für die Kirche arbeiten – warum? Welche Erfahrungen haben Dich bestärkt?
Auf vielfältige Art habe ich das kirchliche Leben schon mitgestalten dürfen. Viele dieser positiven Erfahrungen haben mich darin bestärkt, einen kirchlichen Beruf zu ergreifen. Außerdem habe ich erfahren dürfen, dass es neben anderen Elementen auch Gott ist, der dem Leben Sinn gibt. Es ist immer wieder spannend, ihn im Alltag zu suchen und Gemeindeleben zu gestalten. Außerdem ist es faszinierend, zu sehen, was alles entstehen kann, wenn viele ihre Talente und Fähigkeiten einsetzen.

Und wenn‘s mal nicht gut läuft? Was ist dein Rezept gegen schlechte Laune?
Das hängt davon ab, was die Ursache ist. Manchmal ist es dann super, eine Tasse Tee oder Cappuccino zu trinken, durchzuatmen, Geduld zu haben – mit anderen, aber auch mit mir selbst. Mich mit anderen auszutauschen oder zu lesen, mit meinen kleinen Nichten und meinem Neffen zu spielen. Ein super Rezept ist es auch, zu musizieren – die Saiten oder Tasten unter den Fingern zu spüren und zu erleben, wie die Harmonien den Raum erfüllen und das Herz erreichen.

Luisa Maurach (Bild: privat)
Luisa Maurach (Bild: privat)
Luisa Maurach, Gemeindereferentin
Heimatgemeinde: St. Gertrudis, Lingen-Bramsche
Einsatzgemeinde: Pfarreigemeinschaft St. Augustinus Nordhorn/St. Josef, Nordhorn

An meinem Job gefällt mir, …
... die Abwechslung und besonders das Kreativwerden mit so vielen unterschiedlichen Menschen. Außerdem schätze ich es sehr, dass dieser Job so viele Möglichkeiten bietet für meine persönliche Entwicklung. Ich lerne täglich etwas dazu, sei es inhaltlich oder im Umgang mit Menschen.

Heute für die Kirche arbeiten – warum? Welche Erfahrungen haben Dich bestärkt?
Ich habe mich immer sehr wohl in Kirche und Gemeinde gefühlt und dort einen Großteil meiner Jugend verbracht. Eine besondere Nähe zur Kirche und vor allem zum christlichen Glauben habe ich während meiner Firmvorbereitung bekommen. Diese Nähe, die Vertrautheit und ein großes Interesse an Glaube und Religion haben mich dazu bewogen, mich auch beruflich für die Kirche einzusetzen. Viele unterschiedliche Menschen engagieren sich und ich habe die Möglichkeit, meine Ideen und meine Kreativität einfließen zu lassen. Ich mag es, mich für eine Sache einzusetzen, insbesondere für Jesus Christus und den christlichen Glauben.

Und wenn‘s mal nicht gut läuft? Was ist dein Rezept gegen schlechte Laune?
Sport und gute Freunde. Sich den Kopf beim Basketball freispielen oder ein ungezwungenes Gespräch mit lieben Menschen.

Sebastian Mutke (Bild: privat)
Sebastian Mutke (Bild: privat)
Sebastian Mutke, Pastoralreferent
Heimatgemeinde: Hl. Kreuz, Frankfurt (Oder)
Einsatzgemeinde: Pfarreiengemeinschaft St. Alexander, Wallenhorst/St. Josef, Wallenhorst-Hollage/St. Johannes Apostel und Evangelist, Wallenhorst-Rulle

An meinem Job gefällt mir, ...
... die Vielfalt der Arbeits- und Begegnungsbereiche. Ich singe am Morgen mit Kids im Kindergarten, diskutiere anschließend mit Senioren über Bibelstellen, reflektiere mit Eltern die Frage, wie die Glaubensweitergabe an die eigenen Kinder gelingt. Dann treffe ich mich mit Männern auf ein Bier, bei dem irgendwann vielleicht auch die Frage nach dem Sinn gestellt wird, und am Ende des Tages darf ich im Pfarrgemeinderat Kirche vor Ort mitgestalten.

Heute für die Kirche arbeiten – warum? Welche Erfahrungen haben Dich bestärkt?
Berufung – klingt komisch, ist aber so. Der biblische Psalm 139 bringt es ganz gut auf den Punkt. Zudem haben mir in meiner Kindheit und Jugend tolle pastorale Mitarbeiterinnen die frei- und frohmachende Botschaft des Evangeliums vorgelebt, sodass ziemlich schnell klar war: Das will ich auch mal werden und machen. Kirche ist zur Zeit in meinen Augen der einzige "Verein", in dem jede und jeder mitmachen darf und kann. Denn jeder Mensch hat ein ganz eigenes, prägendes Merkmal – ein Charisma. Erst zusammen werden und sind wir Kirche. Ich arbeite also nicht nur für die Kirche, sondern mit ihr, durch sie, von ihr begleitet und genaugenommen auch auf sie hinwirkend.

Und wenn´s mal nicht gut läuft? Was ist dein Rezept gegen schlechte Laune?
Beten – klingt wieder komisch, ist aber wirklich so. Aber auch essen und anschließend Sport machen.

Christine Schütte (Bild: privat)
Christine Schütte (Bild: privat)
Christine Schütte, Pastoralreferentin
Heimatgemeinde: St. Michael, Stavern
Einsatzgemeinde: Pfarreiengemeinschaft St. Jodocus Börger/Herz Jesu, Neubörger/St. Johannes der Täufer, Surwold-Börgermoor/St. Josef, Surwold-Börgerwald

An meinem Job gefällt mir, …
... dass er vielfältig ist. Ich begegne unterschiedlichen Generationen und Menschen in der Gemeinde. Menschen, die mich bereichern, mit denen ich Gemeinschaft erfahren, mit denen ich diskutieren sowie meditieren und gemeinsam Gottesdienst feiern kann. Menschen, mit denen ich was bewegen kann und die mir zeigen: Gott ist mitten unter uns!

Heute für die Kirche arbeiten – warum? Welche Erfahrungen haben Dich bestärkt?
Meine religiöse Sozialisation hat mich immer daran glauben lassen, dass mit und in der Kirche Veränderung und Wandel möglich sind. Ein Teil davon zu sein, ist leichter, als von außen Veränderung herbei zu wünschen! Kirche ein Gesicht geben – das finde ich wichtig. Ich wünsche mir eine bunte, inklusive Kirche, die der Gesellschaft zeigt, dass wir ohne Angst verschieden sein können!

Und wenn‘s mal nicht gut läuft? Was ist dein Rezept gegen schlechte Laune?
Probleme bei der Arbeit kann ich gut mit meinem Mann besprechen. Wenn mein Sohn Paul mich anlächelt, dann geht es mir wieder gut. Wenn ich in die Caritas-Werkstatt für behinderte Menschen fahre und dort einfach Christine sein darf! Wenn Freunde aus der Gemeinde auf einen Kaffee vorbeikommen und wir einfach quatschen können – ohne Rollenverantwortung. Wenn plötzlich der Knoten platzt und man meinen könnte, der Heilige Geist war am Werk.

Kyra Watermann (Bild: privat)
Kyra Watermann (Bild: privat)
Kyra Watermann, Gemeindereferentin
Heimatgemeinde: St. Vitus, Lathen
Einsatzgemeinde: Pfarreiengemeinschaft St. Ludgerus, Aurich/St. Josef, Sande – Neustadtgödens/Maria - Hilfe der Christen, Wiesmoor/ St. Bonifatius, Wittmund

An meinem Job gefällt mir, …
... dass ich in verschiedenen Bereichen mit Menschen tätig sein kann. Die Erfahrungen, die ich dort mit den Menschen und ihren Lebensentwürfen machen darf, prägen und bereichern mich sehr – beruflich und privat.

Heute für die Kirche arbeiten – warum? Welche Erfahrungen haben Dich bestärkt?
Erfahrungen von Zuspruch, Mut und Rat. Und natürlich auch Erfahrungen, die mich und meine persönliche Gottesbeziehung betreffen. Ich arbeite für die Kirche aus Überzeugung und Gottvertrauen. Auch, weil ich auf Herausforderungen und Anforderungen gespannt bin. Durch verschiedene Erfahrungen und Erlebnisse habe ich immer mehr zum Glauben und zu meiner eigenen Religiosität gefunden. Es macht Spaß, das Gemeindeleben mitgestalten zu dürfen. Ich habe den Wunsch, diese Freude am Glauben an viele weiterzugeben.

Und wenn‘s mal nicht gut läuft? Was ist Dein Rezept gegen schlechte Laune?
Mir hilft es, Musik zu machen oder zu hören. Ganz egal, ob neues geistliches Liedgut oder Charts – Hauptsache Musik. Ein Anruf bei einer sehr guten Freundin kann manchmal große Wunder bewirken. Außerdem: Ich setzte mich in die Kirche und werde ganz ruhig. Ich versuche, an nichts zu denken. Ich bin einfach nur da.

So, 13. September 2015

Themen: Personal | Kirchengemeinden
Abteilung: Personalreferat

« zurück