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Gewinner des Bonifatiuspreises kommt aus Wallenhorst

Der Bonifatiuspreis für missionarisches Handeln in Deutschland geht in diesem Jahr ins Bistum Osnabrück, ins Erzbistum München und Freising sowie ins Bistum Münster. Außerdem erhalten zwei Projekte aus den Erzbistümern Berlin und Freiburg einen Sonderpreis. Der Bonifatiuspreis wird alle drei Jahre vom Bonifatiuswerk vergeben und würdigt besondere missionarische Aktivitäten katholischer Pfarrgemeinden, Institutionen und Einzelpersonen. 123 Bewerbungen wurden eingereicht.
„Kirche lebt von Menschen. Sie ist so lebendig oder tot, wie Menschen sie gestalten. In Kirchengemeinden, Schulen, Verbänden oder Gemeinschaften setzen sich Menschen täglich für ihren Glauben ein und geben ihn auf kreative Weise weiter. Mit dem Bonifatiuspreis würdigen und vernetzen wir Glaubensimpulse, die Menschen an- oder aufregen können. Denn gute Ideen sollten bekannt gemacht werden und andere anregen, selbst kreativ zu werden“, sagte der Generalsekretär des Bonifatiuswerkes, Monsignore Georg Austen.

Erster Preis für die Pfarrgemeinde Wallenhorst im Bistum Osnabrück

Mit dem ersten Preis wird das Projekt „Wo das Evangelium zu Hause ist – Väterabende für Erstkommunionkinder“ der Pfarreiengemeinschaft Wallenhorst im Bistum Osnabrück ausgezeichnet. Das Projekt bindet die Väter der Kommunionkinder in die katechetische Arbeit ein, die sonst mehrheitlich von Frauen geprägt ist. Im Zuge der Erstkommunionkatechese treffen sich die Väter, ziehen in der Gemeinde von Haus zu Haus, klingeln an den Türen fremder Menschen, um dann mit ihnen über den Glauben ins Gespräch zu kommen. „Es ist wichtig, auf die Menschen zuzugehen. Wir reden immer davon, machen das aber viel zu selten“, erklärt Sebastian Mutke, Pastoralreferent in Wallenhorst, die Idee hinter dem Projekt.

Weitere Infos zum Bonifatiuspreis und den anderen Preisträgern finden Sie hier.

Fr, 28. Oktober 2016

Themen: Dies und das
Abteilung: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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