Bistum Osnabrück | Das Portal für Mitarbeiter

bistum.net: das Mitarbeiterportal

Artikel im Detail

Aktuelle Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus

Bischof Franz-Josef Bode begrüßt es, dass künftig wieder öffentliche Gottesdienste stattfinden können. "Das ist wirklich ein Grund zur Freude", schreibt Bode in einem am Dienstag, 5. Mai, veröffentlichten Brief an die Gemeinden des Bistums Osnabrück. Trotz der Lockerungen gebe es aber deutliche Einschränkungen in der Seelsorge. Es werde "keine schnelle Normalisierung" geben. Laut Bode haben der Gesundheitsschutz und die Eindämmung der Pandemie weiterhin Priorität: "Auch der Verzicht auf Gottesdienste kann aus der Grundhaltung christlicher Nächstenliebe weiter ein Gebot der Stunde sein."

Im Bistum Osnabrück sollen nach dem Wunsch von Bode öffentliche Gottesdienste erst ab dem 11. Mai gefeiert werden. Mit Gottesdiensten an Werktagen zu beginnen, sei sinnvoller, um Erfahrungen zu sammeln und einen schrittweisen Weg zu gehen, hatte Bode in der vergangenen Woche in einem Brief an die Pfarrer geschrieben. In einem Maßnahmenkatalog gibt das Bistum für die Gemeinden und Einrichtungen eine Reihe von Hinweisen und Empfehlungen, beispielsweise für die Feier der Gottesdienste. Unter anderem wird darauf hingewiesen, für die Kirchen Zugangsbeschränkungen zu veranlassen, um den notwendigen Abstand zwischen den Gottesdienstbesuchern zu gewährleisten. Auf gemeinschaftliches Singen soll möglichst verzichtet werden. Die Kommunionausteilung könne nur "unter Berücksichtigung aller Hygiene- und Abstandvorschriften" erfolgen. Außerhalb der Gottesdienste sollten die Kirchen als "Orte des Gebetes und der persönlichen Sammlung" weiterhin offengehalten werden.

Im Hinblick auf die Ferienfreizeiten und Zeltlager im Sommer hält das Bistum "die Wahrscheinlichkeit für sehr gering, dass Ferienlager mit gemeinsamen Übernachtungen in den Sommerferien stattfinden können". Die Verantwortung zur Durchführung oder Absage liege bei den Trägern, in dem meisten Fällen also bei den Pfarreien. Bei einer Absage sollten alternative Angebote in den Blick genommen werden.

Di, 05. Mai 2020

Themen: Corona
Abteilung: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

« zurück