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Ökumenischer Buß- und Versöhnungsgottesdienst

2017 findet das Reformationsgedenken erstmals im Zeichen ökumenischer Verbundenheit statt. Die Konfessionen in Niedersachsen sind in den vergangenen Jahrzehnten aufeinander zugegangen, das Wissen umeinander und das Verständnis füreinander sind gewachsen. Feindseligkeiten und Vorwürfe aus vergangenen Jahrhunderten sind überwunden, und Christen richten sich mit vielen ökumenischen Initiativen gemeinsam neu aus auf Jesus Christus und sein Evangelium.

Im Bereich von Sprengel und Bistum Osnabrück hat das ökumenische Projekt „Wir erzählen Konfession“ Menschen verschiedener Generationen und Konfessionen vor Ort in Erzählcafés zusammengeführt. Hier sind Geschichten mitgeteilt und angehört worden - von Verletzungen, aber auch von Annäherung und Verständigung, die bis in die jüngste Vergangenheit Leben und Beziehungen einzelner Menschen und ganzer Familien geprägt haben.

Zudem steht Osnabrück neben Münster in besonderer Weise für den Westfälischen Frieden, mit dem 1648 der Dreißigjährige Krieg beendet wurde.

So laden der evangelisch-lutherische Landesbischof Meister als Vorsitzender der Ev. Konföderation Niedersachsens, zu der auch die Reformierte Kirche gehört, und der Osnabrücker Bischof Bode im Namen der kath. Bischöfe in Niedersachsen gemeinsam ein

zu einem Ökumenischen Buß- und Versöhnungsgottesdienst „Healing of Memories“
am 12. März 2017 um 17.00 Uhr in St. Katharinen, Osnabrück.

An diesem Gottesdienst sind auch Vertreterinnen und Vertreter der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) aus ganz Niedersachsen und aus Osnabrück beteiligt.

Mehr Infos: www.2017osnabrueck.de
Kontakt: oder

Do, 02. Februar 2017

Themen: Ökumene | Veranstaltungen | Gottesdienst
Abteilung: Seelsorge: Gemeindepastoral

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