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berührt und ageschaut

Hände, die einen Tontopf formen
Gesichter und Hände sind die Leitmotive des Projektes „berührt und angeschaut“: Vom 28. November bis 6. Januar werden Bilder an den Südwestturm des Domes in Osnabrück projiziert.
(Bild: Pixabay)
Gesichter und Hände sind die Leitmotive des Projektes „berührt und angeschaut“, mit dem das Bistums Osnabrück und das Diözesanmuseum während der Advents- und Weihnachtszeit Lichtsignale senden möchten. Begleitet wird die Aktion von der Künstlerin Nikola Dicke.

Vom 28. November bis 6. Januar 2021 werden auf das Mauerwerk des größeren der beiden Türme des Osnabrücker Doms Bilder projiziert: Details von Weihnachtskrippen der um ein Jahr verschobenen Sonderausstellung des Museums, moderne Ikonen aus der Welt der sozialen Medien sowie Menschen aus Lateinamerika, die der diesjährigen Weihnachtsaktion des kirchlichen Hilfswerks Adveniat ein Gesicht verleihen. Jeden Tag wird dabei in den Morgen- und Abendstunden ein anderes Motiv erscheinen. Die Begleittexte zu den Motiven sind auf der Internetseite www.bistum-osnabrueck.de/beruehrt-und-angeschaut zu finden.

Schriftzug berührt und angeschaut
Das Logo der Aktion
(Bild: Bistum OS)
„Normalerweise wären in diesen Wochen Gäste aus Lateinamerika in vielen deutschen Bistümern unterwegs. Aufgrund der Corona-Pandemie ist das dieses Jahr leider nicht möglich“, erklärt Dr. Regina Wildgruber, Beauftragte für die Weltkirche des Bistums, den Hintergrund der Aktion. „Wir wollten die vielen berührenden Geschichten aus Lateinamerika daher auf eine andere Weise sichtbar machen und zum Leuchten bringen.“

Die Krippenmotive erläutert Diözesanmuseums-Direktor Dr. Hermann Queckenstedt: „Wir möchten in der von Corona- und Existenzsorgen geprägten Advents- und Weihnachtszeit ein markantes Signal der Menschlichkeit und der Hoffnung setzen, mit dem die Tradition der Weihnachtskrippen aufs Tiefste verbunden ist.“ Gerade die Krippenausstellung entfalte alljährlich eine enorme, Generationen übergreifende Anziehungskraft auf Kinder, Eltern und Großeltern. Umso bedauerlicher sei es, dass die eigentlich geplante Ausstellung von Wachskrippen aus drei Jahrhunderten angesichts der behördlich angeordneten Schließung des Hauses auf ein kleines „analoges“ Fenster im Forum am Dom sowie eine digitale Bildschirm-Präsentation in der Nikolauskapelle im Domkreuzgang reduziert werden müsse. Beides werde neben der Turm-Projektion ebenfalls zum Samstag installiert und damit zum „Appetithäppchen“ für die Advents- und Weihnachtszeit 2021, in die das Ausstellungsprojekt vom Museumsteam und dem kooperierenden Verein der Krippenfreunde Osnabrücker Land-Emsland verschoben worden sei.

Fr, 27. November 2020

Themen: Weltkirche | Corona | Seelsorge
Abteilung: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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