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Empfehlungen für die Jugendarbeit zur aktuellen Corona-Verordnung

Die niedersächsische Verordnung sieht ab dem 16.12.2020, vor, dass Veranstaltungen ohne vorliegende Genehmigung im öffentlichen Raum komplett untersagt sind. Für die Jugendarbeit ist dies, so auszulegen, dass Angebote der Jugendarbeit nach §11 SGB VIII wie Gruppenstunden oder den offenen Betrieb eines Jugendzentrums erlaubt sind, sofern diese in den Räumlichkeiten bzw. auf dem Gelände des Vereins/der Einrichtung bleibt. Der Veranstalter des Angebotes der Jugendarbeit hat weiterhin durch geeignete Maßnahmen den Schutz vor Infektionen mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 sicherzustellen.

An den Regeln für den Bereich der Jugendarbeit ändert sich somit nach der neuen Verordnung weiterhin nichts, solange sie nicht im öffentlichen Raum stattfinden. Eine Arbeitshilfe zu Hygienekonzepten findet ihr auf der Homepage des BDKJ.

Wir wissen, dass es angesichts des dynamischen Pandemie-Geschehens keine leichte Entscheidung ist, Angebote durchzuführen oder abzusagen. Es ist auch weiterhin eine Gratwanderung zwischen dem dringenden Bedürfnis junger Menschen nach Schutz-, Entwicklungs- und Entfaltungsräumen und dem allgemeinen Gesundheitsschutz. Jungen Menschen müssen außerfamiliäre Lebensräume ermöglicht werden, wo sie zum Beispiel die Möglichkeit haben sich an Vertrauenspersonen zu wenden und die schwierigen Zeiten zu bewältigen. Daher empfehlen wir bei jeder Entscheidung für die Absage eines Angebots zugleich über alternative Formen von Angeboten nachzudenken.

Veranstaltungen und Aktionen rund um Weihnachten und den Jahreswechsel (wie beispielhaft genannt auch die altbekannte und weit verbreitete Tannenbaumaktion) in den nächsten Wochen, die in ihrer Umsetzung durch die neue Verordnung eingeschränkt sind, müssen vor Ort mit den zuständigen Behörden abgestimmt werden. Die Genehmigungshoheit für die Aktion und ein mögliches Hygienekonzept liegt bei der örtlichen Behörde. Nur so können die teils sehr verschiedenen Ausgangssituationen adäquat berücksichtigt werden.

Bei Rückfragen oder Unterstützungsbedarf stehen als Ansprechpartner*innen für den BDKJ Vera Seeck (0541/318-272) und Laura Otte (-242) sowie für das DJA Sebastian Niemann (-234) und Benedikt Kisters (-230) zur Verfügung.

Mi, 16. Dezember 2020

Themen: Corona | Dies und das | Verbände | Junge Menschen | Veranstaltungen
Abteilung: Zentrale Einrichtungen: Verbände

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