Bistum Osnabrück - das Netz für die Mitarbeiter*innen

bistum.net: das Netz für die Mitarbeiter*innen

Artikel im Detail

Von Peru bis Indien im Freiwilligendienst


20 junge Leute wurden von einem Team des Bistums Osnabrück im Rahmen des Programms Freiwillige Dienste im Ausland auf ihren einjährigen Freiwilligendienst vorbereitet.
(Bild: Bistum Osnabrück )
Chile, Peru, Indien, Polen, Uganda, Ghana und Israel: das sind die Ziele von 20 jungen Menschen, die in diesen Wochen ihren einjährigen Freiwilligendienst im Ausland beginnen. Träger des Dienstes ist das Programm „Freiwillige Dienste im Ausland“ des Bistums Osnabrück. Bischof Franz-Josef Bode sandte die Teilnehmenden kürzlich im Rahmen eines Gottesdienstes in Osnabrück aus. „Die Freiwilligen berichten immer wieder spannende Geschichten über ihr Jahr im Ausland“, so der Bischof. „Dort, sozusagen in der Fremde, lernen sie viel über sich selbst und über die Menschen, den Glauben und die Kirche vor Ort.“

Die Freiwilligen arbeiten während der kommenden zwölf Monate zum Beispiel in Straßenkinderprojekten, in Pfarrgemeinden, Bildungshäusern und verschiedenen sozialen Einrichtungen wie Kinderheimen und Krankenhäusern. Sie stammen zum größten Teil aus dem Gebiet des Bistums Osnabrück, also aus Bad Laer, Bersenbrück, Bissendorf, Emsbüren, Essen (Oldenburg), Georgsmarienhütte, Lengerich, Melle, Meppen, Osnabrück, Quakenbrück, Rödinghausen und Senden.

Bewerbungsfrist für kommendes Jahr läuft bis Mitte Oktober

„Viele Reisebeschränkungen, die wegen Corona verhängt wurden, sind mittlerweile gefallen: Deshalb können wir in diesem Jahr bewährte Stellen, wie beispielweise in Chile und Peru, wieder besetzen“, so Regina Wildgruber, die Leiterin des Auslandsfreiwilligendienstes des Bistums. Für das kommende Jahr beginne jetzt auch wieder die Bewerbungsfrist. Noch bis Mitte Oktober könne man sich für einen Freiwilligendienst im Ausland bewerben, so Regina Wildgruber.

Das Bistum Osnabrück hatte das Angebot „Freiwillige Dienste im Ausland“ im Jahr 1999 gestartet. Junge Erwachsene lernen dabei Menschen, Kirche und Kultur auf verschiedenen Kontinenten kennen. Mehr als 500 Teilnehmende haben diesen Dienst bislang absolviert.

Das Bistum Osnabrück ist anerkannte Entsendeorganisation im entwicklungspolitischen Freiwilligendienst „weltwärts“ des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und im Internationalen Jugendfreiwilligendienst „IJFD“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Weitere Informationen zum FDA und wie man sich für das kommende Jahr bewerben kann, gibt es im Internet unter: www.alltagshelden-gesucht.de/fda

Mi, 20. Juli 2022

Themen: Weltkirche
Abteilung: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

« zurück