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Aktualisierte Empfehlungen für den Einsatz von Ministrant*innen in öffentlichen Gottesdiensten während der Corona-Pandemie - aktualisiert am: 22.10.2021


Bild: Minibörse / Thomas E. Götz

Von den derzeitigen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie ist auch die Ministrantenarbeit in ihrem Kern betroffen. Zwei wesentliche Elemente sind durch die behördlichen Rahmenvorgaben schwerer durchführbar geworden: der gewohnte Dienst in der Liturgie und die Gemeinschaftsbildung durch Gruppenstunden und Aktionen (zur Gemeinschaftsbildung gibt es hier weiterführende Tipps). Impulse für einen Re-Start wurden im Juli 2021 hier veröffentlicht.

In nahezu allen Gemeinden sind inzwischen wieder Ministrant*innen in den öffentlichen Gottesdiensten im Einsatz. Sie tragen dazu bei, dass die Liturgie nicht nur ein wenig feierlicher gestaltet wird, sondern zugleich die gemeinsame Trägerschaft aller Gläubigen für den Gottesdienst erfahrbarer wird. Seit dem Sommer 2021 wird vermehrt von der Praxis bzw. dem Wunsch berichtet, wieder mehr Ministrant*innen einzusetzen und dabei das Aufgabenspektrum in verantwortlicher Weise zu erweitern.

Gleichwohl bleibt ein wichtiges Ziel der Gesundheitsschutz für alle, so dass die jeweils geltenden behördlichen wie auch die kirchlichen Rahmenvorgaben zu beachten sind. Der pastorale Wunsch, Kindern und Jugendlichen den Einsatz in der Liturgie (wieder) zu ermöglichen, muss daher gut durchdacht und unter ständiger Überprüfung mit Sorgfalt umgesetzt werden.

Bereits seit dem 22.06.2020 gilt im Bistum Osnabrück: Unter Beachtung aller Rahmenvorgaben „kann der Einsatz von Ministrant*innen entsprechend wieder aufgenommen werden“. Es gibt also keine Maximalzahl mehr, wenngleich die konkrete Ausgestaltung des Dienstes nach wie vor die je aktuelle Corona-Lage berücksichtigen muss.

Die folgende Liste an Empfehlungen und Tipps soll den Verantwortlichen vor Ort bei ihren Überlegungen und Entscheidungen Orientierung geben. Sie sind über den Krisenstab mit der Bistumsleitung abgestimmt und berücksichtigen die geltenden Vorgaben:


Bild: Minibörse / Thomas E. Götz
* Allgemeine Empfehlungen für den Einsatz von Ministrant*innen in öffentlichen Gottesdiensten während der Corona-Pandemie - aktualisiert am 22.10.2021
* Konkrete Umsetzungsideen für den Ministrantendienst unter Beachtung der Corona-Regeln - aktualisiert am 22.10.2021 und mit Bildern ergänzt am 14.11.2021
* Impulse für eine Re-Start der Ministrant*innenarbeit - veröffentlicht am 15.07.2021

Und so sah seit dem Frühjahr/Sommer 2020 die Praxis mit den Versuchen des Re-Starts aus:

  • Über erste Erfahrungen aus einzelnen Gemeinden berichtete der Kirchenbote in seiner Ausgabe zum 07.06.2020. Auch in der Folgezeit gab es wiederholt Artikel zur Ministrant*innenarbeit wie z. B. in der Ausgabe zum 25.07.2021.
  • In der Pfarreiengemeinschaft Hagen/Gellenbeck wurden die Ministrant*innen im Frühsommer 2020 wieder zum Dienen eingeladen. Auf der Homepage gibt es einen motivierenden Aufruf, sich zu melden. Außerdem hat die Hagener Leiterrunde damals eigens ein YouTube-Video produziert, das den dortigen Dienst unter Corona-Bedingungen (Aufgaben: Leuchter + Schellen) anschaulich macht.
  • Und auch in Lingen (St. Bonifatius) wurde im Herbst 2020 ein Video erstellt. Es zeigt, wie dort der Dienst mit vier Ministrant*innen (Aufgaben: Leuchter + Schellen) abläuft.
  • Wer sich den Livestream der Sonntagsmesse aus Melle (St. Matthäus) anschaut (jeweils verfügbar für 48 Stunden), kann sich den sorgfältig durchdachten Dienst inkl. Altardienst zum Vorbild nehmen.

Kontakt für Rückfragen und Anregungen:
Timo Hilberink (Referent für Ministrantenpastoral)

Fr, 22. Oktober 2021

Themen: Liturgie | Ministranten | Corona
Abteilung: Seelsorge: Jugendpastoral

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