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Hintergrundinformationen zur geplanten Umfrage 2021/22 zur Ministrant*innenarbeit im Bistum Osnabrück


Bild: Minibörse / Thomas E. Götz

Nach 2008 und 2015 wird es im Bistum Osnabrück zeitnah und im Zusammenhang mit einer überregionalen Zählung wieder eine Umfrage zur Ministrant*innenarbeit in den Gemeinden geben. In diesem Beitrag gibt es einige Informationen zum Hintergrund, zu den Zielen und zum Nutzen dieser Maßnahme sowie abschließend zur geplanten Durchführung.

1. Hintergrund und überregionaler Kontext

• Jeweils im Abstand von einigen Jahren tragen alle deutschen Diözesen aktuelle Zahlen für den Bereich der Ministrant*innen zusammen. Die Gesamtsumme der aktiven Messdiener*innen wird in den statistischen Veröffentlichungen der Dt. Bischofskonferenz benannt und braucht ab und zu eine Aktualisierung.
• Die „Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Dt. Bischofskonferenz“ (afj) verwendet die gewonnenen Zahlen und Fakten als Grundlage für zukünftige bundesweite Projekte und Großveranstaltungen.
• Bereits 2019 wurde auf Bundesebene beschlossen, eine erneute Erhebung zu beginnen. Wegen der unterschiedlichen Voraussetzungen und Gegebenheiten in den einzelnen Diözesen, geht dabei jedes Bistum eigenverantwortlich vor. Die Corona-Pandemie hat dieses Vorhaben in zeitlicher Hinsicht ein wenig „zerpflückt“: Einige Bistümer, vor allem in Süddeutschland, haben ihre Umfragen schon vor oder noch in der beginnenden Corona-Zeit durchgeführt, andere haben sich wegen Corona zum Warten entschlossen.
• Auf der regionalen Ebene der „Nord-West-Koop“ (alle Bistümer aus Nordrhein-Westfalen und alle Bistümer der Metropolie Hamburg) gab es zunächst die Verständigung, einen gemeinsamen Fragenkatalog inkl. einer technischen Lösung zur digitalen Umsetzung zu entwickeln. Mit einem Start der Umfrage wurde aber wegen Corona noch gewartet, damit sich die Messdienergemeinschaften ein Stück weit wieder sortieren können.
• Die technische Einrichtung befindet sich nun auf der Zielgeraden, und vielerorts hat auch der Re-Start der Ministrant*innenarbeit begonnen. So ist kürzlich die Entscheidung gefallen, dass alle beteiligten Bistümer aus der „Nord-West-Koop“ die Umfrage bis spätestens zum Jahresende 2022 abgeschlossen haben möchten. Für das Bistum Osnabrück soll der Start rund um den Jahreswechsel erfolgen.

2. Ziele und Nutzen der Umfrage

• Die bundesweite Initiative mit den beschriebenen Zielen ist ein guter Anlass, gleichzeitig im eigenen Bistum noch einige weitere Fragen zur Ausgestaltung der Ministrant*innenarbeit vor Ort zu stellen. Sie sollen einen umfassenden Eindruck von der Situation in den Gemeinden erbringen.
• Dieser Gesamteindruck inkl. seiner regionalen Ausprägungen in den Dekanaten bildet dann eine aktualisierte Grundlage für die Arbeit der diözesanen Ministrant*innenarbeit in Form von Angeboten und Initiativen. Mittlerweile gut 10 Jahre nach der Einrichtung einer hauptberuflichen Stelle für diese Zielgruppe soll eine Aktualisierung bei der Ausrichtung in die Zukunft helfen.
• Zwei konkrete Beispiele nach der letzten Umfrage: Aus der Analyse der Ergebnisse von 2015 ist die Idee von regelmäßigen Vernetzungstreffen/Ideenbörsen für die Dekanate entstanden. Auch die Gründung der „Mini-AG im Bistum Osnabrück“ verdankt sich den Erkenntnissen der letzten Umfrage.

• Für die einzelne Pfarrei bzw. Pfarreiengemeinschaft kann es folgenden Nutzen geben, sich zu beteiligen:
- Die eigenen Listen erfahren „nach Corona“ eine Aktualisierung.
- Die Verantwortlichenteams (Leiterrunden, Leitungsteams, Einzelverantwortliche) können während der Beantwortung der Fragen reflektieren, wie die Ministrant*innenarbeit aktuell aufgestellt ist. So kann die Beteiligung an der Umfrage eine eigene Maßnahme im Kontext des „Re-Starts nach Corona“ werden.
- Interessant könnte ein Vergleich mit den Rückmeldungen aus der eigenen Pfarrei/-engemeinschaft bei der Umfrage 2015. Diese können gerne im Diözesanjugendamt angefragt werden.
- Im Zusammenhang mit der Rückmeldung können der Diözesanebene konkrete Wünsche und Bedürfnisse mitgeteilt werden.

3. Durchführung der Umfrage

• Der November 2021 wird zunächst dafür genutzt, in jeder der 72 Pfarreien/-gemeinschaften eine hauptamtliche Ansprechperson für die Umfrage zu kontaktieren.
• Diese Ansprechperson bekommt dann rund um den Jahreswechsel per E-Mail einen Link zur Umfrage zugeschickt, die individuell für die Pfarrei/-engemeinschaft eingerichtet wurde.
• Danach wird es einen ausreichend großen Zeitraum (vsl. bis Ende Februar 2022) für eine Beantwortung der Fragen geben. Das digitale Ausfüllen kann dabei jederzeit unterbrochen und später wieder aufgenommen werden. So gibt es für die hauptamtliche Ansprechperson Gelegenheit, weitere ehren- und hauptamtlich Verantwortliche bei den Rückmeldungen zu beteiligen.

Do, 04. November 2021

Themen: Ministranten
Abteilung: Seelsorge: Jugendpastoral

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