Bistum Osnabrück - das Netz für die Mitarbeiter*innen

bistum.net: das Netz für die Mitarbeiter*innen

Infos zum diözesanen Schutzprozess gegen Missbrauch

Im Februar 2019 hat Bischof Franz-Josef Bode ein erweitertes Konzept für einen diözesanen Schutzprozess vorgestellt, der im Bistum Osnabrück für den Umgang mit sexualisierter Gewalt und geistlichem Missbrauch gilt. Auf dieser Seite finden Sie grundlegende und aktuelle Informationen zu diesem Schutzprozess.

Prävention: Dokumente der Rechtsabteilung im BGV Osnabrück

Mo, 04. April 2022 | Um dem Ziel von Prävention, eine Kultur des achtsamen Miteinanders zu praktizieren und weiter zu entwickeln, auch zukünftig gerecht zu werden, findet sich im Folgenden ein Überblick über die aktuelle Rechtslage, der dazu beitragen soll, Strukturen aufzuzeigen und so die Arbeit in der Praxis zu erleichtern.

Mitglieder des Betroffenenrats stehen fest

Di, 15. März 2022 | Neun Personen werden den ersten gemeinsamen Betroffenenrat der Bistümer Hamburg, Hildesheim und Osnabrück bilden. Ein unabhängiges Auswahlgremium hat sie für drei Jahre berufen. Der Betroffenenrat wird sich am 24. März zum ersten Mal treffen.

Arbeitshilfe der Koordinationsstelle Prävention

Arbeitshilfe der Koordinationsstelle Prävention

Do, 10. März 2022 | Zum 01.01.2020 ist die Rahmenordnung Prävention (…) der Deutschen Bischofskonferenz im Bistum Osnabrück in Kraft getreten. Zur Umsetzung der entsprechenden Vorgaben wurde eine digitale Arbeitshilfe mit Informationen zum Diözesanen Schutzprozesses und zu den einzelnen Bausteinen des Institutionellen Schutzkonzeptes erstellt. Weitere Inhalte sind die einschlägigen Rechtsvorschriften, das diözesane Schulungscurriculum, Adressen von internen und externen Ansprechpartnern nebst Hilfe- und Beratungsangeboten, und Arbeitshilfen zu Schulungs- /Informationseinheiten vor Ort.

Betroffene unterstützen Studie zu sexualisierter Gewalt im Bistum Osnabrück

Fr, 25. Februar 2022 | Seit September 2021 läuft an der Universität Osnabrück eine wissenschaftliche Untersuchung zur sexualisierten Gewalt im Bistum Osnabrück in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg bis in die Gegenwart. Das Projekt werde seit Jahresbeginn von einer Steuerungsgruppe kritisch begleitet, die den Projektfortschritt bewerte, teilte die federführende Universität Osnabrück mit. In dem siebenköpfigen Gremium sitzen demnach drei Betroffene von sexualisierter Gewalt im kirchlichen Raum, drei Vertreter der Uni und ein Vertreter der Monitoring-Gruppe im Schutzprozess des Bistums Osnabrück.

Veranstaltungsreihe "Macht und Kirche"

Veranstaltungsreihe "Macht und Kirche"

Mi, 19. Januar 2022 | Im Zuge des Schutzprozesses beschäftigt sich das Bistum Osnabrück mit dem Thema "Macht" und weist daher gerne auf eine Veranstaltungsreihe hin, die den Themenkomplex "Macht und Kirche" näher beleuchtet und kostenfreie Lesungen aus einem Sammelband mit demselben Titel mit namhaften Autor*innen anbietet.

Predigt von Bischof Franz-Josef Bode in St. Elisabeth

Mi, 01. Dezember 2021 | Bischof Franz-Josef Bode feierte am Dienstag, 30. November, einen Gottesdienst in der Pfarrei St. Elisabeth in Osnabrück. Im Anschluss suchte der Bischof das Gespräch mit den Gläubigen der Gemeinde. St. Elisabeth wurde bis Anfang November von einem Priester geleitet, der wegen des Verdachts des Besitzes kinderpornografischen Materials entpflichtet wurde. Hier finden Sie die Predigt von Bischof Franz-Josef Bode zum Download.

Brief des Generalvikars zum aktuellen Vorfall an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Brief des Generalvikars zum aktuellen Vorfall an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter   : Ein Mann steht in einem langen Gang mit Säulen.
Bild: Bistum Osnabrück / Rogge

Mi, 10. November 2021 | Dass gegen einen Pfarrer aus Osnabrück staatsanwaltschaftliche Ermittlungen im Zusammenhang mit der Verwendung kinderpornografischen Materials laufen, hat viele im Bistum Osnabrück entsetzt und verstört. In einem Brief ermutigt Generalvikar Ulrich Beckwermert die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bistums in dieser schweren Situation miteinander ins Gespräch zu kommen. Auch gebe es verschiedene Möglichkeiten zum Gespräch, die das Referat für Ehe-, Familien-, Lebens- und Erziehungsberatung in Zusammenarbeit mit der Stabsstelle für Supervision koordiniert. In dem Schreiben macht der Generalvikar darüber hinaus deutlich, welche Schritte im Rahmen des diözesanen Schutzprozesses auch in diesem Fall unternommen wurden und werden. Im Folgenden finden Sie den Brief im Wortlaut:

Max Ciolek spricht bei Treffen der Mitarbeitenden im Schutzprozess

Max Ciolek spricht bei Treffen der Mitarbeitenden im Schutzprozess : Ein Mann mit kurzen haaren und Brille lehnt an einem schrägen Metallträger.
Bild: Angela von Brill

Mo, 08. November 2021 | Was sexuelle Gewalt an Minderjährigen bedeutet, das musste Max Ciolek am eigenen Leib – und an seiner Seele – erleben: Als Kind wurde er über Jahre hinweg von einem katholischen Priester missbraucht. Die Verletzungen aus dieser Zeit haben sein Leben mitgeprägt und tun dies immer noch. Es hat lange gedauert, bis er über den Missbrauch und seine Folgen reden konnte. Das tut er mittlerweile aber sehr offen, nicht zuletzt deshalb, um andere vor seinem Schicksal zu bewahren. So war er vor Kurzem auch bei einem Treffen der Mitarbeitenden im Schutzprozess des Bistums Osnabrück, um aus der Sicht eines Betroffenen Hinweise zu geben, auf was im Umgang mit sexueller Gewalt geachtet werden muss.

Präventionsbeauftragte im Landtag

Mi, 27. Oktober 2021 | Die Präventionsbeauftragten der Bistümer Hildesheim und Osnabrück, Jutta Menkhaus-Vollmer und Hermann Mecklenfeld, stellten am Montag, 25.10.2021, in einer Anhörung vor der „Enquete-Kommission des Niedersächsischen Landtages zur Verbesserung des Kinderschutzes und zur Verhinderung von Missbrauch und sexueller Gewalt an Kindern“ in Hannover die Inhalte der kirchlichen Präventionsarbeit im Land Niedersachsen vor.

Ordnung des Schutzprozesses veröffentlicht

Fr, 13. August 2021 | Vor Kurzem wurde die „Ordnung zum Konzept gegen sexualisierte Gewalt und geistlichen Missbrauch im Bistum Osnabrück“ veröffentlicht. Die vom Bischof in Kraft gesetzte Ordnung regelt verbindlich die grundsätzlichen Abläufe im diözesanen Schutzprozess.

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