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Hinweise zum Blasiussegen und Austeilung des Aschekreuzes

Liebe Geistliche,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
sehr geehrte Damen und Herren,

verbunden mit herzlichen Grüßen aus Osnabrück einige Hinweise zur Feier des Gedenktages des Hl. Blasius und zu Aschermittwoch im Jahr 2021:
In unserem Bistum gehört für viele Menschen der Empfang des Blasiussegens am Gedenktag des Hl. Blasius zu einem wichtigen Ritus. Dabei ist der persönlich zugesprochene Segen fest in der Tradition verwurzelt. Doch in diesem Jahr wird dies nur unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregelungen möglich sein. Zwei Formen sind denkbar:

Blasiussegen als stiller Einzelsegen
Priester/ Diakon spricht mit den brennenden Kerzen in der Hand eines der möglichen Segensworte (s. Benediktionale Nr. 6, S. 52) und erteilt den Blasiussegen anschließend schweigend und berührungslos als Einzelsegen. Dabei tragen sowohl der Segnende als auch die oder der um den Segen Bittende einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz. Der Abstand von 1,5 m ist zwischen allen Personen einzuhalten.

Gemeinschaftlicher Segen
Der Blasiussegen wird in diesem Jahr nicht als Einzelsegen erteilt. Stattdessen wird über allen Mitfeiernden mit den brennenden Kerzen in der Hand eines der möglichen Segensworte gesprochen (s. Benediktionale Nr. 6, S. 52) gesprochen.

Bitte entscheiden Sie vor Ort, welche Form Sie für Ihre Gemeinde als angemessen erachten und verantwortungsvoll umsetzen können.

Auch die Austeilung des Aschekreuzes zu Aschermittwoch stellt in diesem Jahr eine besondere Herausforderung dar, denn eine Austeilung der Asche in Form des Aschenkreuzes auf die Stirn ist in diesem Jahr nicht möglich. Es ist folgende Form zu wählen:

Nach dem Segensgebet über die Asche wird eines der möglichen Deuteworte (vgl. MB 79) vernehmlich für alle Mitfeiernden gesprochen. Darauf folgt die Auflegung der Asche für die Einzelnen schweigend. Dazu wird die Asche auf das Haupt der Hinzutretenden gestreut. Wer die Asche auflegt (bzw. streut), trägt ebenso wie die Hinzutretenden einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz. Wann immer möglich, ist auf die Wahrung des Abstandes von 1,5 m zu achten.

Herzliche Grüße,
Lisa Kühn
Persönliche Referentin des Weihbischofs
Diözesanreferentin für Liturgie

Den Brief als pdf finden Sie hier

Di, 26. Januar 2021

Themen: Corona | Gottesdienst
Abteilung: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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