Bistum Osnabrück - das Netz für die Mitarbeiter*innen

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Empfehlungen für die Jugendarbeit zur neuen Corona-Verordnung

Die aktuelle Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen erlaubt die Jugend(verbands-)arbeit in Gruppen bis 50 Personen, sogar mit Übernachtungen, wenn die Auflagen (s. weitere Punkte) eingehalten werden. Wichtig ist, dass für alle Angebote der Jugend(verbands)arbeit weiterhin ein Hygienekonzept nötig ist!

Nach §24 Abs. (3) ist für Vereine, Initiativen und ehrenamtliche Zusammenschlüsse das Durchführen von Sitzungen und Zusammenkünfte in geschlossenen Räumen mit Abstandsgebot auch ohne Teilnehmendenbegrenzung möglich.
Da in unseren Kontexten Gremienarbeit und Freizeitangebot oft ineinander spielen, empfehlen wir euch, die Obergrenze von 50 Personen nicht zu überschreiten.

Hygienekonzept:
Im Hygienekonzept sollten berücksichtigt werden:
- Je nach Angebot das Abstandsgebot
- Die Raumkapazitäten und die Steuerung der Personenströme in den Räumen
- Die Reinigung der Oberflächen der Materialien und Räume sowie den Sanitäranlagen
- Regelmäßiges Lüften
- Die Datenerhebung und Dokumentation der Daten (Kontaktdaten inkl. Erhebungszeitpunkt; Aufbewahrung 3 Wochen, Löschen nach spätestens 4 Wochen)

In Absprache mit Verantwortlichen der zu nutzenden Räume ist zu klären, ob und wie die Räumlichkeiten genutzt werden dürfen. Hier ist eine Abklärung vor Ort nötig!
Wir haben auf der Grundlage der vom Landesjugendring Niedersachen e.V. herausgegebenen Empfehlungen für die Erstellung von Hygienekonzepten und unter Einbezug der landesrechtlichen Verordnungen aus Bremen und Niedersachen sowie den Bistums-Informationsschreiben eine Arbeitshilfe zum Thema Hygienekonzepte erstellt.
Diese Arbeitshilfe finden Sie unter: https://bdkj-osnabrueck.de/2020/06/arbeitshilfe-hygienekonzepte-jugendbereich-bistum-osnabrueck/
Eine Auseinandersetzung mit der Arbeitshilfe empfiehlt sich als Sensibilisierung für alle Aktiven in der Jugendarbeit des Bistums Osnabrück.
Bei Rückfragen oder Unterstützungsbedarf meldet euch gerne.

Abstandsgebot:
Bei Freizeitangeboten kann in festen Gruppen (z. B. einer wöchentlich stattfindenden Gruppenstunde oder auch einer gleichbleibenden Gruppe bis 50 Personen, die gemeinsam an einer Tagesveranstaltung des Zeltlager-Alternativprogramm teilnimmt) ohne Abstandsregelung Zeit miteinander verbracht werden.
Eine vorherige Anmeldung und ein bekanntgegebener Zeitrahmen werden von uns als Kriterien für die Definition „feste Gruppe“ empfohlen.
Bei offenen Treffs und bei wechselnden Teilnehmenden (z. B. an einem Spielemobil oder Aktionsstand, Komm und Geh-Struktur) sind die Abstandsregeln einzuhalten, genau wie bei Tagesveranstaltungen der Jugendbildung.
Wir empfehlen, da wo möglich das Abstandsgebot einzuhalten – zu eurem Schutz und zum Schutz anderer Personen.

Verpflegung und Transport:
Bei der Verpflegung von Personen ist es wichtig, dass diese nur unter geregelter Ausgabe stattfinden dürfen! Bei der Zubereitung und Ausgabe gelten sowohl das Abstandsgebot als auch die Regelungen des Hygienekonzepte in dem die Umsetzung sichergestellt wird. Außerdem sind Handdesinfektionsmöglichkeiten für die zu Verpflegenden nötig und Mund-Nase-Schutzmasken für die Essen ausgebenden Personen vorgeschrieben. Es empfiehlt sich ein festes Küchenteam zu nutzen oder die Verpflegung über einen externen Anbieter zu beziehen.

Bei Fahrten mit einem Bus oder Bulli sind folgende Punkte zu beachten:
- Klimaanlage an machen, um die Luft zirkulieren zu lassen, außerdem regelmäßig Pause machen zum Lüften
- Mund-Nase-Schutzmasken sind dauerhaft zu tragen
- Das Abstandsgebot ist so gut wie es geht einzuhalten und v. a. beim Ein- und Aussteigen zu beachten
- Desinfektionsmittel für die Mitfahrenden sollte zur Verfügung gestellt werden
- Die beförderte Gruppe gehört zu einer festen Gruppe

Unsere Empfehlung lautet hier, sich diese beiden Dienstleistungen, wenn möglich, extern dazu zu buchen oder öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen, da die Durchführenden dann für die Umsetzung des Hygienekonzepts verantwortlich sind.

Bei Rückfragen oder Unterstützungsbedarf stehen als Ansprechpartner*innen für den BDKJ Vera Seeck (0541/318-272) und Laura Otte (-242) sowie für das DJA Sebastian Niemann (-234) und Benedikt Kisters (-230) zur Verfügung.

Mi, 15. Juli 2020

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